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Die Fouls der Hacker-Mannschaft
Das weltweit grosse Interesse an der
Fussball-Weltmeisterschaft zieht auch Cyberkriminelle magisch
an.Tagesanzeiger.ch/Newsnetz zeigt, wie Sie sich vor groben
Unsportlichkeiten im Internet schützen können.
Wer im Internet
auf die Suche geht, um sich über die Spiele oder seine
Lieblingsmannschaft zu informieren, sollte derzeit besonders vorsichtig
sein. Sicherheitsfirmen haben mehrere Tricks von Kriminellen gefunden.
So
werde zum Beispiel versucht, die Ergebnisse von Anfragen bei
Suchmaschinen zu fälschen, wie das Sicherheitsunternehmen Panda Security
erklärte. Dabei werden Websites in die Trefferliste geschmuggelt, die
eine falsche Antivirus-Software verbreiten. Sobald ein Internet-Nutzer
eine dieser Seiten besucht, wird ihm der Download einer Antiviren-Datei
empfohlen. Diese spielt dem Nutzer dann eine Vireninfektion vor, die
angeblich nur durch weitere kostenpflichtige Downloads behoben werden
kann. Panda Security rät deshalb, bekannte Webseiten zur WM direkt in
das Adressfeld des Browsers einzugeben und nur seriöse und
vertrauenswürdige Suchergebnisse zu öffnen.
Missbrauch
von
Twitter
Das Sicherheitsunternehmen Trend Micro berichtet
über
einen Angriff über Twitter. So gebe es einen Tweet, der den
Twitter-Anwendern ein Programm verspreche, mit dem sich die einzelnen
Fussballspiele verfolgen lassen. Wer jedoch auf den Link klickt, lädt
sich eine Schadsoftware auf seinen Rechner, mit der Cyberkriminelle den
Computer dann kontrollieren und fernsteuern können. So können Eingaben
des Anwenders auf der Tastatur aufgezeichnet werden.
Statt
Fussball ein Trojaner
Auch wer eines der Spiele als
Internet-Live-Stream auf dem PC verfolgen möchte, sollte genau darauf
achten, auf welchen Link er klickt, rät das Sicherheitsunternehmen
Kaspersky Lab. Hacker können die Websites manipulieren und die Zuschauer
auf gefälschte Seiten umleiten. Statt Fussball kommt dann ein Trojaner
auf den Rechner, wenn der PC nicht ausreichend geschützt ist.
Source:
Tagesanzeiger, 15. Juni 2010
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